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Polyurethanlacke schützen Großfahrzeuge vor extremen Belastungen




Für die Lackierung von Großfahrzeugen sind wegen der oft großen Dimensionen andere Lackierverfahren und andere Lacksysteme als im Automobil OEM Bereich erforderlich. Lacke müssen meist bei Raumtemperatur aushärten, da Trockenkammern in den erforderlichen Dimensionen oft nicht zur Verfügung stehen. Dennoch sollen Lacksysteme für Großfahrzeuge die gleichen Qualtitätsanforderungen erfüllen wie für ein Auto. Hier können wässrige oder lösemittelbasierte 2K-Polyurethanlacke ihre Stärken zeigen. Großfahrzeuge sind besonders großen Belastungen ausgesetzt. So müssen etwa Flugzeuglackierungen extremen UV- und Temperaturwerten widerstehen oder Lacke von Hochgeschwindigkeitszügen einen optimalen Steinschlagschutz bieten. Lkws, Busse und landwirtschaftliche Fahrzuge müssen über lange Zeit verschiedenen Wetter- und Klimasituationen trotzen können. Dazu kommt noch, dass der Lackierungsvorgang selbst möglichst schnell ablaufen soll, um Ausfallzeiten zu minimieren. Darüber hinaus sollten sie die immer strengeren VOC-Richtlinien in vielen Ländern erfüllen.

Mit Neuentwicklungen im Bereich der wässrigen 2K PUR Dispersionen können low VOC Lacksysteme formuliert werden, welche die heutigen geltenden VOC Gesetzgebungen deutlich unterschreiten und dem Anwender maximale Freiheit bei der Wahl und Menge der Colöser erlauben. Mit schnelltrocknenden Lacksystemen auf Basis Polyacrylat, insbesond. den sog. intern aktivierten Dispersionen, lässt sich die Effizienz des Lackierprozesses ohne negativen Einfluss auf die Verarbeitungszeit erheblich steigern, Energiekosten senken (niedrigere Ofentemperatur vs. Standardsysteme), und somit die CO2 Bilanz verbessern.

Das Eigenschaftsporil dieser wässrigen Neuentwicklung zeigen in Bezug auf Glanz, Trocknung und Beständigkeitseigenschaften eine vergleichbare Performance wie die lösemmittelhaltigen Systeme, teilweise werden diese sogar deutlich übertroffen.

Anforderungen, die mit Polyurethanlackrohstoffen von Bayer MaterialScience erfüllt werden:
    • hervorragende chemische und mechanische Beständigkeit
    • exzellente UV-Beständigkeit
    • hohe Elastizität
    • schnelle Trocknung bei Raumtemperatur und bei forcierter Trocknung
    • Einhaltung der VOC-Richtlinien
Der typische Aufbau von Großfahrzeuglacken ist zweischichtig. Je nach Anwendung kann aber auch zusätzlich ein Füller oder ein Spachtel verwendet werden. Auch der Basislack-Klarlack-Aufbau - anstelle des pigmentierten Decklacks - gewinnt an Bedeutung, beispielsweise bei Lkw-Führerhäusern.

In einigen Anwendungen rücken aus Kostengründen (im wesentlichen Zeitersparnis) in letzter Zeit auch mehr und mehr Einschichtlacke in den Fokus. Diese verbinden die Korrosionsschutzeigenschaften einer Grundierung mit den Oberflächeneigenschaften eines klassischen Decklacks. In solchen wässrigen 2K Polyurethan-Einschichtlacken lassen sich Bayhydrol® A Polyacrylatdispersionen vorteilhaft einsetzen.


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Bayer MaterialScience bietet auch für Rohstoffe Kleb- und Dichtstoffanwendungen in Großfahrzeugen und anderen automobilen Anwendungen an. Schauen Sie sich hier um.

Weitere Informationen zur Großfahrzeuglackierung:


Broschüre:

“VOC compliant 2K PUR coatings in Low-temperature Cure Metal Applications” (englisch)

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Präsentation:

"Environmentally friendly yet high-performance: New Bayhydrol® U solvent free polyurethane dispersions for high-quality polyurethane surface coatings" (englisch)

Case Study: "2-Component Waterborne Polyurethane Coatings for agricultural machinery" (englisch)


DFO Vortrag (Oktober 2011) : Moderne Wasserlacke: Umweltfreundlich, effizient und leistungsstark
Vortrag - Abstract

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