Interne Aktivierung: Schnell trocknende wässrige 2K Lacke mit langer Topfzeit
Eine eigens von Bayer MaterialScience entwickelte Technologie der internen Aktivierung hat das Problem gelöst, dass konventionell katalysierte wässrige 2K Polyurethanlacke zwar schnell trocknen, aber auch eine kurze Topfzeit aufweisen. Lesen Sie, wie intern aktivierte Bayhydrol® Polyole die Trocknungszeit verkürzen, ohne dass dies zu Lasten der Topfzeit geht.
Das Problem: Externe Katalysatoren Es ist allgemein bekannt, dass die OH-Gruppen des Polyols in einem wässrigen 2K Polyurethan-Lack eine gewisse Zeit brauchen, um mit den NCO-Gruppen des Poly-Isocyanats zu vernetzen. Dies kann dann zu Problemen führen, wenn kurze Trocknungszeiten für die Anwendung erforderlich sind. Üblich ist in solchen Fällen die Zugabe von Dibutyl-Zinn-Dilaurat (DBTL) oder eines anderen externen Katalysators, um die Vernetzungs- und Trocknungszeit zu verkürzen. Aber diese Lösung hat auch Nachteile. Auch die Topfzeit wird dadurch stark verkürzt, so dass beim Vorbereiten und Applizieren des 2K-Polyurethanlacks nur wenig Zeit bleibt und der Lackfilm unter Umständen Oberflächendefekte oder geringeren Glanz zeigt. Darüber hinaus sind mögliche negative Auswirkungen von organischen Zinnverbindungen auf die Umwelt zu bedenken.
Die Lösung: Interne Aktivierung
Die Technologie der internen Aktivierung, die Bayer MaterialScience speziell für solche Fälle entwickelt hat, entkoppelt nun die Trocknungszeit von der Topfzeit. Einige intern aktivierte Bayhydrol® A Typen zum Beispiel stellen eine schnelle Trocknung auch bei niedrigen Temperaturen sicher, ohne die Topfzeit negativ zu beeinflussen. Der große Vorteil liegt hier in der höheren Produktivität in einer Vielzahl von Anwendungen.
Im Gegensatz zu konventionellen Systemen erhalten
intern aktivierte Bayhydrol® Polyole die lange Topfzeit
Die Technologie: umweltverträgliche interne Aktivierung
Bei dieser Technologie sind unbedenkliche interne Aktivierungszentren in die Bayhydrol® A Tröpfchen integriert und obwohl die Trocknungszeit verkürzt ist, wird die Topfzeit dadurch nicht beeinflusst. Mit solchen Bayhydrol® Dispersionen können daher größere Lackmengen angesetzt und verarbeitet werden Es ist eine optimale Kontrolle der Vernetzung und des Trocknungsprozesses möglich, so dass nun auch neue Anwendungen für wässrige 2K Polyurethanlacke zugänglich werden. Die interne Aktivierung ist ein weiteres Beispiel dafür wie umweltfreundliche Technologien den konventionellen Pendants überlegen sein können und die Produktivität von 2K-Polyurethanlacken in vielen Anwendungsbereichen verbessern können.
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